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Umweltbiotechnologie / Bioenergie in Baden-Württemberg

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Umwelt

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© Tourismus-Marketing BW
Der Umweltschutz und die Nutzung regenerativer Energiequellen gehören zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Für nachhaltige Innovationen in diesen Bereichen besitzt die Biotechnologie ein hohes Potenzial, das die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH verstärkt erschließen möchte.
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© Agentur für erneuerbare Energien
Bioenergie

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Biomasse ist gegenwärtig der wichtigste erneuerbare Energieträger und sichert ca. 6,5 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs und über 70 Prozent des Energiebeitrags aller erneuerbaren Energien. Biotechnologische Innovationen können zu einer nachhaltigen und effizienten Nutzung der Bioenergie verhelfen. Dies ist aktiver Klimaschutz und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen.
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Umweltbiotechnologie

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In den Bereichen der Abwasser-, Boden- und Abluftreinigung sowie der Verwertung von Bioabfällen sind biotechnologische Methoden unentbehrlich. Darüber hinaus hilft die Biotechnologie auch, Umweltbelastungen gar nicht erst entstehen zu lassen sowie bei zahlreichen Produktionsprozessen Energie und Ressourcen zu sparen.
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Aktuelles aus Bioenergie und Umweltbiotechnologie



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In der Europäischen Strategie zum Erreichen der Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls wurde vereinbart, bis zum Jahr 2020 europaweit 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Eine der zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien ist dabei die Produktion von Biogas. Doch welche Technologien, Maßnahmen und welche Rahmenbedingungen sind geeignet, die Biogastechnologie in Europa voranzutreiben? Dies untersucht das EU-Forschungsprojekt SEBE (Sustainable and Innovative European Biogas Environment). Einer der 14 Partner ist das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart.

In Stuttgart haben Umweltministerin Tanja Gönner und die Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Margareta Barth, die Broschüre "Klimawandel in Baden-Württemberg - Fakten, Folgen, Perspektiven" vorgestellt. Darin sind die aktuellen Erkenntnisse kompakt und übersichtlich zusammengestellt. Es wird deutlich: Baden-Württemberg ist schon jetzt besonders vom Klimawandel betroffen.

Vor 150 Jahren fand in Karlsruhe eine Versammlung von Chemikern aus Deutschland, England und Übersee statt – die erste internationale Fachtagung für Chemie weltweit mit großem Einfluss auf die weiteren Entwicklungen in Chemie und Biochemie. Nun kehrt der Weltkongress zurück: Die Fakultät für Chemie und Biowissenschaften am KIT veranstaltet ihn am 3. und 4. September. Die KIT-Bibliothek stellt zum Jubiläum eine Auswahl zeitgenössischer Standardwerke und Publikationen von Kongressteilnehmern aus.

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Universität Stuttgart starten eine gemeinsame Forschungsinitiative „Effiziente Energienutzung“ am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Partner im Juli 2010 unterzeichnet. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der intensiv geführten Klimaschutzdiskussion soll die Forschungsinitiative wichtige Beiträge zur Entwicklung effizienter Energienutzungstechniken, energie- und ressourcensparender Verfahrens- und Fertigungsprozesse sowie optimierter Energienutzungskonzepte leisten. Passend zum Wissenschaftsjahr ‚Die Zukunft der Energie’ sollen damit perspektivisch neue Möglichkeiten und Wege zur Steigerung der Energieproduktivität erarbeitet werden.

Erstmalig gelang Bremer Wissenschaftlern des MARUM der Nachweis, dass Bakterien eine Schlüsselrolle bei der Bildung von phosphorhaltigen Mineralien im Meeresboden zukommt und sie somit den Kreislauf dieses wichtigen Nährstoffs im Meer entscheidend beeinflussen. Dies unterstreicht die große Bedeutung dieser Mikroorganismen für das Ökosystem.

Zusammen mit Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg und Wirtschaftsminister Ernst Pfister stellte Ministerpräsident Stefan Mappus am 22. Juli die Ergebnisse der Studie „Wirtschaftliche und technologische Perspektiven der baden-württembergischen Landespolitik bis 2020“ vor. Mit dem Gutachten waren McKinsey und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen (IAW) vom Staatsministerium beauftragt worden. Die Studie mit einer aktuellen Situationsanalyse, der Herausarbeitung von vier Schwerpunktthemen und Empfehlungen zur Umsetzung wurde von Mappus als gute Basis für Entscheidungen der Landesregierung bezeichnet. Als Zukunftsthemen wurden unter anderem auch die Biotechnologie und die Medizintechnik identifiziert.

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) verzeichnet erstmals mehr Bewerbungen für das 1. Semester als es insgesamt Studierende an der HFR gibt. Insgesamt 615 Bewerbungen sind bis zum 15. Juli für die Bachelor-Studiengänge Forstwirtschaft, BioEnergie und Ressourcenmanagement Wasser eingegangen. Das sind rund 17% mehr als im Vorjahr und fast doppelt so viele wie zum Wintersemester 2008/2009.

Partner aus Wirtschaft und Forschung arbeiten an einem neuartigen Verfahren zur Biogasgewinnung. Anders als üblich sollen die chemischen Abbauprozesse räumlich voneinander getrennt ablaufen. Davon versprechen sich die Entwickler schnellere Zersetzungsprozesse, bessere Qualitäten und eine vielseitige Nutzung der einzelnen Abbauprodukte. Wissenschaftler der Universität Hohenheim konstruieren dazu ein dreiteiliges technisches Modul. Die Tübinger AVAT Automation GmbH ergänzt es durch ein ausgefeiltes System an Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.

Mit einem Auftaktkongress unter dem Motto „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 8. Juli 2010 in Berlin einen Strategieprozess eingeleitet, in dem Biotechnologie und Ingenieurswissenschaften gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln sollen. Das BMBF stellt dafür 200 Millionen Euro bereit.

Energiebericht 2010 | 15.07.2010 | Umfeld
Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister und die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, stellten den Energiebericht 2010 vor. Dabei zeigte sich Ernst Pfister besorgt über die zunehmende Importabhängigkeit des Landes beim Strombedarf. Er betonte, dass der Energiemix der Zukunft zugleich sicher, umweltverträglich und bezahlbar bleiben muss. Der Anteil erneuerbarer Energieträger am Primärenergieverbrauch ist leicht gestiegen, wobei hier Biomasse den größten Anteil stellt.




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