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31.08.2010

BioRegionUlm

Universität Ulm

Neuer Dekan will Standort attraktiver machen

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Thomas Wirth ist zum neuen Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm gewählt worden. Der 53-jährige Direktor des Instituts für Physiologische Chemie, bislang stellvertretender Dekan im Fakultätsvorstand, folgt zum Wintersemester auf Klaus-Michael Debatin, der die größte Fakultät der Uni in den vergangenen sechs Jahren geleitet hatte.
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Mitralclipping

Therapie für Patienten mit undichter Herzklappe

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Premiere in der Ulmer Universitätsmedizin: Erstmals wurde bei Herzpatienten, die unter einer undichten Einlassklappe (Mitralklappe) der linken Herzkammer leiden, per Katheter ein Clip auf diese Klappe gesetzt und die Undichtigkeit beseitigt. Patienten bleibt damit eine Operation am offenen Herzen erspart. Weltweit bieten nur wenige Zentren diesen Eingriff an, teilt das Uniklinikum mit.
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Der Pflege- und Medizinproduktehersteller Hartmann will sich an seinem Heimatstandort Heidenheim neu ausrichten. Am ostwürttembergischen Sitz der internationalen Hartmann Gruppe will sich das Unternehmen in Zukunft auf die Fertigung im Kerngeschäft konzentrieren. Rund 5 Mio. Euro will das Unternehmen in die Infrastruktur von Gebäuden, Fertigungsstätten, Logistik und Büroflächen investieren.

Das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum Ulm (IPZU) hat von der Deutschen Krebsgesellschaft seine Zertifizierung erhalten. Das Ulmer Zentrum reiht sich damit in das gute Dutzend ebenfalls zertifizierter Kliniken im Ländle ein. Gemeinsam mit der Uni-Klinik wurden 15 niedergelassene urologische Facharztpraxen aus Ulm, Neu-Ulm und dem Umland ebenfalls zertifiziert, teilt das Uniklinikum mit.

Für die Erneuerung und Erweiterung der Geräteausstattung im Jahr 2010 hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg dem Institut für Lasertechnik in der Medizin und Messtechnik (ILM) Ulm weitere Mittel in Höhe von 582.000 Euro aus dem im Rahmen des Konjunkturprogramms des Bundes aufgelegten Zukunftsinvestitionsprogramm bewilligt.

Thomas Wirth ist zum neuen Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm gewählt worden. Der 53-jährige Direktor des Instituts für Physiologische Chemie, bislang stellvertretender Dekan im Fakultätsvorstand, folgt zum Wintersemester auf Klaus-Michael Debatin, der die größte Fakultät der Uni in den vergangenen sechs Jahren geleitet hatte.

Der international renommierte Stammzellforscher Hiromitsu Nakauchi von der Tokyo University wird im Herbst eine Gastprofessur an der Internationalen Graduiertenschule für Molekulare Medizin der Universität Ulm übernehmen. Deren Verantwortliche versprechen sich vom Engagement des japanischen Wissenschaftlers wertvolle Unterstützung für den im kommenden Jahr anstehenden Verlängerungsantrag im Rahmen der zweiten Runde der Exzellenzinitiative.

Die Ulmer Witec GmbH hat eine Mehrheitsbeteiligung an der ebenfalls in Ulm ansässigen omt optische messtechnik GmbH übernommen. In enger Zusammenarbeit mit omt will Witec seine Marktstellung im Bereich der industriellen Messtechnik sukzessive ausbauen und Synergien nutzen. omt wird auch zukünftig als unabhängiges Unternehmen agieren, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung. Über die Höhe der Beteiligung machte das gemeinsame Kommunique keine Angaben.


Premiere in der Ulmer Universitätsmedizin: Erstmals wurde bei Herzpatienten, die unter einer undichten Einlassklappe (Mitralklappe) der linken Herzkammer leiden, per Katheter ein Clip auf diese Klappe gesetzt und die Undichtigkeit beseitigt. Patienten bleibt damit eine Operation am offenen Herzen erspart. Weltweit bieten nur wenige Zentren diesen Eingriff an, teilt das Uniklinikum mit.

Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert jetzt ein Strukturkonzept an der Universität Ulm, das der Infektionsbiologie humaner Makrophagen auf den Grund geht. Neben Abwehrmechanismen humaner Makrophagen gegen Krankheitserreger stehen Evasionsstrategien von Herpes- (HCM) und HI-Viren sowie der Parasiten Leishmania und Listeria-Bakterien im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Über vier Jahre wird die Arbeit von vier Forschergruppen mit einer Million Euro unterstützt. Die Gruppen leiten Ger van Zandbergen, Frank Kirchhoff, Giada Frascaroli und Christian Riedel.

Die Heidenheimer Hartmann Gruppe verzeichnete auch im ersten Halbjahr 2010 gestiegene Umsätze. Wie das Unternehmen mitteilt, stiegen diese weltweit auf 795,9 Mio. Euro und lagen damit knapp fünf Prozent über dem Vorjahresergebnis. Der Gewinn kletterte im Vorjahresvergleich in den ersten sechs Monaten um 27 Prozent auf 37 Mio. Euro.

Der israelische Pharma-Konzern Teva hat den Ulmer Generikahersteller ratiopharm übernommen, nachdem die Europäische Kommission zuvor (am 4. August) den Kauf mit geringen Einschränkungen genehmigt hat. Gleichzeitig teilte der neue Mutterkonzern des Ulmer Unternehmens einige Personalentscheidungen mit.



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Archiv 2009



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Die Weltwirtschaftskrise wirkte sich für die Carl Zeiss Gruppe im Geschäftsjahr 2008/09 (Bilanzstichtag: 30. September) vor allem auf das Industriegeschäft aus. Dagegen entwickelte sich das Geschäft in den Bereichen Medizintechnik, Mikroskopie und Markenoptik/Optronik positiv. Dies geht aus den bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart vorgelegten Zahlen hervor.

Eine neue Studie unter Federführung des Ulmer Virologen und Leibnizpreisträgers Frank Kirchhoff erklärt möglicherweise, warum nur eine von mehreren unabhängigen Übertragungen von Affenimmundefizienzviren (engl. SIV für simian immunodeficiency viruses) aus Schimpansen auf den Menschen zur weltweiten AIDS-Pandemie führte. Die Forscher hoffen nun, dass diese neuen Ergebnisse dazu beitragen, neue Wege zu finden, die Ausbreitung der AIDS-Viren zu verhindern.

Der vor dem Verkauf stehende Ulmer Generikahersteller ratiopharm hat im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 300 Millionen Euro erzielt und liegt nach Mitteilung des Unternehmens auf Vorjahresniveau. Dies trifft nach den Worten des Geschäftsführers Oliver Windholz auch auf den Umsatz zu, der auf 1,6 Milliarden Euro beziffert wird.

s4s Tries steht für service for success und für Susanne Tries, Gründerin der Ehinger Firma. Seit 2002 bietet die promovierte Apothekerin Dienstleistungen für die Pharma-Branche an. Der Firmenname hat inzwischen seinen Anspruch eingelöst. Mehr noch: Der Erfolg ermöglicht den nächsten Entwicklungsschritt. Zum etablierten Service-Geschäft soll das Produktgeschäft treten, Schritt für Schritt, mit systematischer Dynamik und an der Seite ihres Mannes.

An Deutschlands Hochschulen ist der Frauenanteil unter den Professuren auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im vergangenen Jahr lehrten und forschten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes rund 6.725 Professorinnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg seit 1995 von acht auf rund 17 Prozent an.

Karl Stock nimmt Ideen die Blässe des Abstrakten, treibt sie durch das Nadelöhr des technisch Gewollten und Machbaren. Der 44-Jährige ist sozusagen das personifizierte Ingenieurbüro des Ulmer An-Instituts für optische Technologien (Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik) ILM. Anders als das bei universitären Instituten der Fall ist, endet die Arbeit nicht mit einem „Paper“. Für Entwicklungs-Chef Karl Stock beginnt hier erst die Arbeit, was bis zum Funktionsmuster oder Prototypen reichen kann.

Der 2006 an der Biberacher Hochschule gestartete Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie setzt neue Modelle der Zusammenarbeit in Gang. Jetzt gaben die Hochschule Biberach und die Universität Ulm bekannt, dass sie ab dem Sommersemester 2010 gemeinsam den Masterstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie anbieten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar, teilen beide Hochschulen mit.

Das Ravensburger Unternehmen Vetter hat am 1. Dezember seine Fertigungsstätte für frühe klinische Phasen in Chicago vorgestellt. Am neuen Standort der Vetter Development Services USA, Inc. in Chicago können künftig Chargen für die klinische Entwicklung abgefüllt werden – von der Präklinik bis zur Phase IIb. Projekte der Phase III und die kommerzielle Produktion werden weiterhin in den oberschwäbischen Betriebsstätten durchgeführt. Bis Ende 2010 soll im „Illinois Science and Technology Park“ mit der klinischen Abfüllung begonnen werden, teilt das Unternehmen mit.

Die Hochschule Biberach übernimmt die Koordinierung eines interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekts mit einem Gesamtbudget von 3,2 Mio. Euro. Die Kooperationspartner der Biberacher Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie sind das Karlsruher Institut für Technologie KIT (die Fusion der Universität Karlsruhe mit dem Forschungszentrum Karlsruhe) sowie die Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und Rentschler Biotechnologie.

Die Heidenheimer Hartmann Gruppe wächst weiter gegen den Trend. Dies geht aus den Zahlen zum dritten Quartal hervor. Die Umsatzerlöse stiegen um 12,5 % auf 1,152 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich um rund 35 Prozent auf 46,5 Mio. Euro. Die Zukäufe (Bode Chemie/Deutschland und Whitestone/USA) trugen nach Angaben des Unternehmens neun Prozentpunkte zur Umsatzentwicklung bei.



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