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31.08.2010

Bioregion BioLAGO

DIAPEDES®

Verbesserte Prävention beim diabetischen Fuß

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Mit DIAPEDES® hat Dr. med. dent. Hans-Helmut Schmidt eine Pflege- und Hygiene-Vorrichtung beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS) entwickelt, mit deren Hilfe eine Behandlung der Extremität abgeschottet unter definierten klinischen Bedingungen ermöglicht wird. Insbesondere die präventive Pflege, die in Geruch und Anblick belastend ist, steht im Masseneinsatz im Vordergrund. Auch bei chronischen, cruralen Wunden wird durch die variable medikamentöse Bestückung der Einsatz beispielsweise bei Sauerstofftherapie und Immunsuppressionen ermöglicht - bei deutlicher Ressourcenschonung.
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BioLAGO-Netzwerk

Drei neue Mitglieder

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Ab sofort wirken drei neue Akteure bei BioLAGO mit: der Zahnmediziner Dr. Hans Schmidt, Die Innovations-gesellschaft mbH St. Gallen sowie die Konstanzer translake GmbH werden die Institutionen und Firmen im bodenseeweiten Life-Science-Verbund unter anderem in den Bereichen Schlafmedizin und Apnoe-Diagnostik sowie Technologie-Management und Fördermittel-Akquise unterstützen.
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Mit DIAPEDES® hat Dr. med. dent. Hans-Helmut Schmidt eine Pflege- und Hygiene-Vorrichtung beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS) entwickelt, mit deren Hilfe eine Behandlung der Extremität abgeschottet unter definierten klinischen Bedingungen ermöglicht wird. Insbesondere die präventive Pflege, die in Geruch und Anblick belastend ist, steht im Masseneinsatz im Vordergrund. Auch bei chronischen, cruralen Wunden wird durch die variable medikamentöse Bestückung der Einsatz beispielsweise bei Sauerstofftherapie und Immunsuppressionen ermöglicht - bei deutlicher Ressourcenschonung. Die bereits patentierte Erfindung soll nach Wunsch des Konstanzers schon bald auf den Markt kommen.

Die beiden Standorte des Brustzentrums Bodensee am Klinikum Konstanz sowie an der Frauenklinik Friedrichshafen haben ein elementares Ziel: Durch hochmoderne Brustkrebsprävention eine größtmögliche Früherkennung von allen Formen des Brustkrebses zu gewährleisten, die Sterbequote der erkrankten Patientinnen zu verringern und folglich die Überlebensrate deutlich zu erhöhen.

Ab sofort wirken drei neue Akteure bei BioLAGO mit: der Zahnmediziner Dr. Hans Schmidt, Die Innovationsgesellschaft mbH St. Gallen sowie die Konstanzer translake GmbH werden die Institutionen und Firmen im bodenseeweiten Life-Science-Verbund unter anderem in den Bereichen Schlafmedizin und Apnoe-Diagnostik sowie Technologie-Management und Fördermittel-Akquise unterstützen.

Es reicht nicht, wenn's dunkel wird. Nein, bevor die Biotechniker, Physiker und Informatiker aufwachen, muss es zappenduster sein. Da, wo kein Auge etwas wahrnimmt, sind sie zuhause. Kleinste Lichtquellen spüren sie auf. Möglich wird das mittels hochempfindlicher Kameras. Eben diese Sensibilität der Produkte stand Pate bei der Namensgebung des Unternehmens: Die Sensovation AG gibt es seit 2001, seit Mai diesen Jahres befindet sie sich in Radolfzell.

Als der Mediziner und Biochemiker Dr. Stefan Fennrich den Anruf bekam, fand er sofort Gefallen an der Idee: Anstatt mit Tierversuchen wird in Zukunft mit menschlichem Blut im Reagenzglas experimentiert. „Das ist ein richtiger Knaller“, meint der begeisterte Mediziner. In Feierabendstimmung waren Forscher der Universität Konstanz, die Professoren Thomas Hartung und Albrecht Wendel, auf dieses, in Fachkreisen als bahnbrechende Idee gesehenes, Pyro-Detect-System gekommen.

Ein internationales Team unter Beteiligung des Forschers Francis Schwarze der Empa St. Gallen hat das komplette Erbgut des Gemeinen Spaltblättlings, Schizophyllum commune, entschlüsselt, einem weit verbreiteten Holz zersetzenden Pilz. Das Genom mit seinen rund 13.000 Genen, vor Kurzem in Nature Biotechnology publiziert, eröffnet Einblicke in die einzigartige Enzymmaschinerie, mit der der Weissfäuleerreger Holz schrittweise abbaut. Eine Fähigkeit, die sich Empa-Forscher Schwarze unter anderem zur Verbesserung der Klangeigenschaften von Geigenholz zunutze macht.

Rund 50 verschiedene Lysosomale Speicherkrankheiten (LSD) sind weltweit bekannt. Nur ein Dutzend dieser seltenen, genbedingten Stoffwechselerkrankungen ist aber bisher biochemisch und mikrobiologisch beschrieben. Hier setzt die Forschung von Prof. Dr. Michael Przybylski im Steinbeis-Transferzentrum für Biopolymer-Analyse & Proteomics an der Uni Konstanz an. In einem Projekt mit dem Biotech-Unternehmen Genzyme CEE Konstanz sowie der Uni Timisoara hat der Wissenschaftler zwei hochempfindliche molekulare Methoden zur LSD-Erkennung durch Massenspektrometrie und Fluorimetrie entwickelt und für die klinische Diagnostik validiert. Die schnellen und einfachen Enzymtests erlauben es, vererbte Defekte von lysosomalen Enzymen wie unter anderem Morbus Gaucher und Morbus Fabry bereits bei Neugeborenen schnell und zuverlässig diagnostizieren zu können.

Bastian Holzberger, Doktorand der Graduiertenschule Chemische Biologie, erhält ein Stipendium der Carl-Zeiss-Stiftung. Sein Forschungsprojekt zur Entwicklung neuer Techniken für die "Gerichtete Evolution von DNA-Polymerasen" wurde im Nachwuchsförderprogramm 2010 dieser Stiftung als hervorragend eingestuft und wird ab dem 1. Juli gefördert.

Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Konstanz entschlüsselte den am häufigsten auftretenden Erbgutschaden und brachte Licht in die intrinsische Instabilität der DNA. Die Wissenschaftler der Konstanzer Graduiertenschule Chemische Biologie gewannen grundlegende Einsichten in den biochemischen Mechanismus, der einen hochgradig mutagenen Replikationsfehler in den Zellen hervorruft und unter anderem eine Ursache von Zellmutationen wie Krebs sein kann.

Transmembranproteine machen fast ein Drittel des Gesamtproteingehaltes von Zellen aus. Etwa die Hälfte der am Markt befindlichen Medikamente sind auf die Funktion einer bestimmten Klasse dieser Proteine gerichtet, nämlich die der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Insgesamt wenig bekannt jedoch sind bis heute die Mechanismen des Membraneinbaus und der Faltung von Membranproteinen. Unter anderem anhand von bakteriellen Membranproteinen aus E. coli oder Fusobacterium nucleatum versucht Dr. Jörg H. Kleinschmidt Licht ins Dunkel zu bringen, unter spezieller Beachtung der Rolle der Chaperone.



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Archiv 2009



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Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister informierte sich am Standort Singen über die aktuelle wirtschaftliche Situation von Nycomed in Deutschland. In einer Gesprächsrunde standen ihm dafür Landeschef Stefan Brinkmann, Arbeitsdirektor Gilbert Rademacher und der Singener Standortleiter Dr. Jürgen Mahling zur Verfügung.

Am Singener Friedrich-Wöhler-Gymnasium entsteht seit Anfang September 2009 für rund 2,2 Millionen Euro, davon 900.000 Euro aus Landesmitteln, ein naturwissenschaftliches Kompetenzzentrum. In dem neuen, dreigeschossigen Gebäude werden drei Unterrichtsräume, ein Raum zur kreativen Nutzung sowie eine Bibliothek zur Verfügung stehen. Ein Raum wird als Sicherheitslabor für Experimente aus dem Bereich der Biotechnologie ausgestattet. Dieser Stützpunkt für Naturwissenschaft und Technik wird den Schülerinnen und Schülern in eigens eingerichteten Räumen spezielle praxisorientierte Experimente und Projekte ermöglichen, wie sie mit herkömmlichen schulischen Ausstattungen nicht realisierbar wären.

Im Gewerbegebiet Stromeyersdorf liegt der Konstanzer Firmensitz des amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Genzyme. Aktuell betreuen 26 Mitarbeiter von hier aus den osteuropäischen und zentralasiatischen Markt. Weitere 35 Kollegen sitzen direkt vor Ort in Russland, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine, um noch schneller und in Landessprache das Geschäft aufzubauen.


Bislang war die Produktion von Zelllinien mit einer Dauer von rund 14 Wochen sehr zeitintensiv und damit nicht selten auch kostspielig. Durch ein weltweit einmaliges Format des Konstanzer Unternehmens cytobox gehört dies ab sofort der Vergangenheit an. In der Rekordzeit von nur 30 Arbeitstagen erfreut die vor kurzem gegründete Biotechnologie-Firma Forscher und Entwickler mit fertigen, stabilen Zelllinien – und das deutlich unter dem sonst üblichen Preisniveau für kundenspezifische Zelllinien. Möglich macht das die innovative ExoIn-Technologie mit einer ausgeklügelten Koppelung der Synthese von Target-Protein und Selektionsmarker.

GATC Biotech, Europas führender Sequenzierdienstleister für industrielle und akademische Forschung, eröffnet ein Labor für DNA-Sequenzierdienstleistungen im BioScience Innovation Centre in London. Das Labor wird am 4. Januar 2010 seinen offiziellen Betrieb aufnehmen.

Licht ist ein lebenswichtiges Element für Pflanzen. Nur mithilfe von Licht können sie Photosynthese betreiben und aus anorganischen Substanzen wie Wasser und Kohlendioxid ihre Körpersubstanz selbst herstellen. Anderseits können Pflanzen auch unter zu viel Licht leiden. Um in Lichtstress-Situationen überleben zu können, haben die Pflanzen verschiedene Schutzmechanismen entwickelt. Genau diese nimmt die Biologin Prof. Iwona Adamska an der Universität Konstanz genauestens unter die Lupe. Eine Schlüsselrolle kommt ihren Forschungen nach sogenannten ELIP-Proteinen zu.

Direkt an der Deutsch-Schweizer Grenze führt Uwe Szepan DNA-Untersuchungen wie beispielsweise Vaterschaftstests und Abstammungsanalysen durch und ist dabei einer der wenigen in der Bundesrepublik mit einem Ladenlabor. Doch damit nicht genug: In seiner Freizeit tüftelt der Konstanzer Chemiker gern an neuen Erfindungen, die ihm und anderen die Laborarbeit erleichtern.

Die Ravensburger Firma Vetter stiftet der Hochschule Albstadt-Sigmaringen eine halbe Professorenstelle für das Lehr- und Forschungsgebiet Steriltechnik für den Studiengang Pharmatechnik. Der international tätige Pharmadienstleister nimmt dafür 250.000 Euro in die Hand. Die Stelle der Besoldungsgruppe W2 wird aus Mitteln der Hochschule auf 100 Prozent aufgestockt und ist bereits ausgeschrieben, teilt die Hochschule mit.

Die in Konstanz ansässigen Firmen Nycomed GmbH und Trenzyme GmbH haben den 2007 geschlossenen Kooperationsvertrag um weitere vier Jahre verlängert.

Die Schilfgürtel an den europäischen Seen werden immer schmaler. Den Grund für das Schilfsterben untersucht der Biologe Dr. Jan Nechwatal von der Universität Konstanz. Er hat einen bislang unbekannten Pflanzenschädling identifiziert.



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